Archive for März, 2007

Das Kindergeld

Mittwoch, März 14th, 2007



Kindergeld eine staatliche Leistung, eine Subvention, an die Erziehungsberechtigten, die in Abhängigkeit von der Zahl und dem Alter der Kinder erbracht wird. Nach der derzeitigen Rechtslage beträgt das Kindergeld für das erste, zweite und dritte Kind jeweils 154,00 € pro Monat. Für das vierte und jedes weitere Kind beträgt es 179 €. Kindergeld wird auf Leistungen nach dem SGB II, umgangssprachlich Hartz 4, angerechnet. Das rührt daher, dass das Kindergeld zum größten Teil keine Sozialleistung ist, sondern ein Ausgleich für die Besteuerung des Existenzminimums von Kindern. Der Anspruch auf Kindergeld ist im Einkommenssteuergesetz niedergelegt.
Ein Teil des Kindergeldes ist allerdings Sozialleistungen und dient der Familienförderung.
Der Antrag auf Kindergeld muss schriftlich gestellt werden, und zwar bei den örtliche zuständigen Familienkassen. Bisher fand man sie bei den den örtlichen Agenturen für Arbeit. Jetzt sind die die Familienkassen von den Agenturen für Arbeit abgetrennt worden. Es existieren jetzt etwa 100 örtliche Familienkassen. (Autor:Redaktion Kinder-armut.de - info@kinder-armut.de>

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Ansparafa: Schädliche Tätigkeit bei Existenzgründern

Dienstag, März 6th, 2007

Für die künftige Anschaffung von neuen beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens kann eine den Gewinn mindernde Rücklage von bis zu 40 % der voraussichtlichen Anschaffungskosten gebildet werden. Wird die beabsichtigte Investition nicht getätigt, ist die Rücklage am Ende des zweiten auf ihre Bildung folgenden Jahres gewinnerhöhend aufzulösen, zuzüglich eines Gewinnzuschlags von jährlich 6 %. Eine Besonderheit gilt für Existenzgründer: Sie haben für ihre Investition fünf Jahre (statt zwei Jahre) Zeit. Außerdem wird bei ihnen bei nicht getätigten Investitionen auf den jährlichen Gewinnzuschlag von 6 % verzichtet.

Das Finanzgericht Sachsen verneint jedoch aufgrund des Gesetzeswortlauts die Existenzgründereigenschaft, wenn innerhalb der letzten fünf Jahre vor der Betriebseröffnung geringfügige Gewinne oder Verluste aus einer kurzzeitig ausgeübten gewerblichen oder freiberuflichen Nebentätigkeit erzielt wurden. Im Streitfall bedeutete das für den Existenzgründer, dass er die Rücklage mangels Investition bereits am Ende des zweiten auf ihre Bildung folgenden Wirtschaftsjahres gewinnerhöhend auflösen musste, und zwar mit dem jährlichen Gewinnzuschlag von 6 %. Der Existenzgründer ist hiermit nicht einverstanden und hat gegen das Urteil Revision beim Bundesfinanzhof eingelegt.

Existenzgründer sollten vor der Gründung bei einem Fachkundigen Berater einen Businessplan erstellen lassen.